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Geschichte des Glasschleifens

Bei Ausgrabungen gefundene Glasgegenstände zeigen zum Teil Spuren von eingeschliffenen Ringen. Diese entstehen, wenn man ein Werkstück auf einer drehbankartigen Vorrichtung einspannt oder auf einer Drehscheibe aufklebt und mit Holz zentriert. Diese ersten horizontalen Schleifbänke gab es bereits im 7. Jhd. v. Chr. Die Arbeit musste immer von zwei Personen durchgeführt werden. Während der eine das Werkstück mit einem Werkzeug bearbeitet, dreht der Zweite an der Kurbel.

Die ersten Glasstücke wurden in Mesopotamien hergestellte. Von dort breitete sich diese Handwerkskunst über den Mittelmeerraum aus. Um Christi Geburt wurde die Glasmacherpfeife erfunden, die die Arbeit rationalisierte. Das Bronze- oder Kupferrädchen auf der Schleifbank wird mit einer Öl- und Quarzsandmixtur bedeckt. Diese harte Masse schneidet sich dann in Steine oder Glas ein und ermöglicht Gravuren. Der Handwerker hält das grob mit dem Entwurf vorgezeichnete Werkstück gegen die rotierende Scheibe.

Der Hohlglasfeinschleifer (Glaskugler)

...arbeitet mit an einer Spindel befestigten vertikalrotierenden Scheibe aus Korund, Schmirgel, Kunst- oder Naturstein. Das Glas wird beim Einschleifen gegen eine sich senkrecht drehende Schleifscheibe gedrückt. Je nach Profilierung des Schleifrades lassen sich unterschiedliche Muster in Hohl-, Kugel-, Walzen-, Keil- und Ornamentschliff auf der Oberfläche anbringen. Beim Arbeitsprozeß läuft zur Kühlung und Reinigung des Schleifgutes Wasser auf die Scheibe. Zur Vorbereitung des Glasschliffes werden zunächst die Muster auf der Glasoberfläche angezeichnet. In großen Betrieben wird diese Tätigkeit oft von angelernten Kräften ausgeführt.

Der Schleifvorgang selbst gliedert sich in drei Arbeitsstufen:

Das Rauhschleifen (Vorreißen) als der schnell glasabtragende Vorgang mittels rauhen, grobkörnigen Schleifscheiben (Siliziumcarbidscheiben)

Das Feinschleifen (Feinschliff) mittels feiner Korundsteine zum Glätten des Glases bzw. Musters, wobei aber das Glas noch seidig-matt bleibt.

Das Polieren des Glases bzw. Musters mittels Borstenräder, Pappelholzscheiben, Preßkorkscheiben, Filzrädern, die mit Poliermitteln wie Bimsmehl, Polierschlamm oder Polierrot, mit Wasser gemischt, bestrichen werden. Nun erst erhält das Glas bzw. Muster seinen ursprünglichen Glasglanz wieder.

An der senkrecht laufenden Schleifscheibe können Vertiefungen verschiedener Art in das Glas geschliffen werden. So unterscheidet man den Olivschliff, Kugelschliff, Rillenschliff, Eckenschliff und Walzenschliff sowie den Linienschnitt, Keilschnitt und Scharfschnitt.

Die Vorrichtung, die der Hohlglasfeinschleifer benutzt, nennt man das Kuglerzeug. Es ist zwar auf die gleiche Art gebaut wie das Gravurzeug, nur ist es viel größer und stabiler. An der im Kuglerbock gelagerten Welle ist auf der linken Seite eine Stufenscheibe befestigt. Das rechte Ende der Welle trägt den Hohlkonus für das Anbringen der morsekegelartigen, auswechselbaren Steckspindeln mit den Schleif- und Polierscheiben.

Der Antrieb der Welle erfolgt mittels Riemen, der die Stufenscheibe am Kuglerzeug mit einer Gegenstufenscheibe verbindet, die entweder mit dem Motor direkt gekuppelt ist oder auch wie früher auf einer Transmissionswelle befestigt war.

Je nach Art des verlangten Musterschliffes richtet der Hohlglasfeinschleifer mit einer Abdrehvorrichtung die Schleifradprofile ab und reguliert für seine Arbeit die entsprechende Umdrehungsgeschwindigkeit ein.

In der Regel benötigen kleinere Schleifscheiben eine größere Drehzahl und größere Scheiben eine kleinere.

Je zierlicher die Dekore sind, um so kleiner sind die dazu erforderlichen Schleifsteine und umso näher kommt der Kugler dem Gebiet des Glasgraveurs.
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