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Was ist "Waldglas"?

Seit dem 13. Jh. unserer Zeit entstanden in Mittel- und Westeuropa zahlreiche Glashütten. Bis dahin wurde das Glas europaweit nur in Klöstern hergestellt und für Glasfenster in den Gotteshäusern verwendet.

Jene Glashütten, unabhängig von den Standorten der Kirchen, entstanden sehr oft in tiefen und deshalb schwer zugänglichen Waldgebieten, und die Glasmacher waren oft die ersten Bewohner dieser unwirtlichen Gegenden. Die dicht bewaldeten Berge boten leichten Zugang zu Rohstoffen, vor allem zum Holz, dessen riesige Mengen notwendig waren, um das Glas zu schmelzen.

Charakteristisch für das dort entstandene sogenannte Waldglas sind kleine Luftbläschen und seine leicht grünliche Färbung, bedingt durch den Anteil an Eisenoxid in den Ausgangsprodukten, vor allem im Quarzsand.

Die Formen der Waldgläser leiteten sich in erster Linie von römischen, später auch venezianischen Vorbildern ab, die von den Glasmachern den örtlichen Bedürfnissen und der damaligen Mode angepasst wurden.

Der Oberflächenschmuck der Gläser (Auflagen, Fäden, Beerennuppen) hatte nicht nur eine schmückende Funktion inne sondern erfüllte auch eine wichtige Aufgabe. In der Zeit, als diese Produkte reichlich die Tafeln bedeckten, gab es noch keine Sitte, mit dem Besteck zu essen; man aß mit den Händen. Die gegliederte, plastische Oberfläche der Gläser verhinderte, dass diese aus einer glatten Hand fielen.

Von der Beliebtheit dieser Gläser zeugt die Tatsache, dass sogar die berühmtesten Glashütten der späteren Zeit neben modernen Gefäßformen auch solche Gläser produzierten, die in ihrer Gestalt an die ersten Produkte der mitteleuropäischen Waldglashütten anknüpften.

In Europa befanden sich die Waldhüttengebiete vor allem im Holsteinischen, im Hannoverschen, in Hessen, Thüringen, Franken und Sachsen, im Böhmischen und Bayerischen Wald, in Tirol, Böhmen und Schlesien. Die dort entstandenen Gläser können in zahlreichen Museen in ganz Europa bewundert werden. Sie finden sich auch verewigt auf vielen Stilleben aus damaliger Zeit.

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